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Was übrigbleibt. architectural tuesday
Vorlesungsreihe der TH Köln
Gebäude bestehen aus Bauteilen mit unterschiedlichen Lebensdauern, die Pflege, Austausch und Anpassung erfordern. Historische Beispiele wie Spolien – wiederverwendete Bauteile aus älteren Bauwerken – zeigen, dass Weiter- und Wiederverwenden in der Architektur eine lange Tradition haben. Gleichzeitig hat die Bauproduktion seit dem 19. Jahrhundert zu einem enormen Ressourcenverbrauch geführt. Vor diesem Hintergrund stellt die Reihe zentrale Fragen: Wie gehen wir heute mit Alterung, Obsoleszenz und Abfall um? Welche Potenziale liegen im Erhalt und in der Weiterverwendung bestehender Strukturen?
Seit 2009 bietet der „architectural tuesday“ eine Plattform für den Austausch zwischen Wissenschaft, Praxis und Öffentlichkeit. Auch in diesem Semester diskutieren Expertinnen und Experten aus Architektur, Stadt- und Landschaftsplanung sowie verwandten Disziplinen aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen.
Den Auftakt macht am Dienstag, 5. Mai 2026, der Historiker PD Dr. Roman Köster von der Universität der Bundeswehr München. In seinem Vortrag „Abfall, Recycling und Urbanisierung seit dem 19. Jahrhundert“ beleuchtet er historische und theoretische Perspektiven auf den Umgang mit Ressourcen. Ausgangspunkt ist sein aktuelles Buch „Müll – Eine schmutzige Geschichte der Menschheit“.
Text: Technische Hochschule Köln
PD Dr. Roman Köster (Historiker, Universität der Bundeswehr München)
„Abfall, Recycling und Urbanisierung seit dem 19. Jahrhundert“
Conrad Risch & Jonathan Schmalöer (Architekten, Baukreisel, Köln)
„Was schon da ist“
Prof. Susann Vécsey (Architektin, Vécsey*Schmidt, Basel / ETH Zürich)
„Zeitgefühl“
Bram Aerts (Architekt, ATAMA, Gent)
„Transformative actions“ (engl.)
Jeweils um 19 Uhr im Karl-Schüssler-Saal der TH Köln
Campus Deutz, Betzdorfer Str. 2, 50679 Köln
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