Eine neue Altstadt für Frankfurt
BAUNETZWOCHE#218

Special: Schimären der Vergangenheit? Oder überfällige Stadtreparatur? Im Kern von Frankfurt soll eine neue Altstadt nach historischem Vorbild entstehen. Nach einer hitzigen Debatte in den Meldungskommentaren, fasst BauNetz die geplanten Projekte zusammen und befragt die Beteiligten.
Buch: Der Sammelband „Denkmalpflege und Gesellschaft“ ist eine vielseitige Hommage an die brandenburgische Denkmalpflege.
Außerdem: Strahlend schöne Architektur – Deutschlands Atomkraftwerke als Quartettspiel
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Daher ist ein Großteil der heute üblichen Architektur der Stil, den das vom Büro verwendete Architekturprogramm eben so hergibt.
mein gott, die banalitäten hier werden ja immer schlimmer. vielleicht sollten sich die schlauen kritiker mal etwas mehr mit architektur beschäftigen, bevor sie solche klopper raus hauen.
die zimmerleute von heute würden einem die details von damals übrigens um die ohren hauen. kriegt doch keiner von denen mehr hin.
usw. usw. usw.
stimmt, wieder pig-wrestling...
Wenn man keine Ahnung von der Arbeitsweise eines Zimmermanns hat, wird man das Fachwerk damals wie heute nicht verstehen.
Die Sehnsucht nach der heute für viele "sinnlosen" Ornamentik ist vielleicht auch der Ausdruck dessen, daß die Akzeptanz der Bauhaus-Kunst, die sich ebenso unverstanden von minimieren zu nicht-mehr-können gewandelt hat. Geschwungene detaillierte Ornamente, die man nicht innerhalb von Sekunden erfasst und somit ein Gebäude dem Laien auch für mehr als zwei Minuten interessant machen könnte, sind nicht in der Optionsleiste der üblichen CAD-Programme zu finden. Daher ist ein Großteil der heute üblichen Architektur der Stil, den das vom Büro verwendete Architekturprogramm eben so hergibt.
Die Neubau-Entwürfe können auch nicht den Reiz von seriösen detaillierten Rekonstruktionen wiedergeben, die sich auch mit der wechselvollen (Umbau-)Geschichte der Gebäude auseinandersetzt und die handwerklichen Gesetzesmäßigkeiten der entsprechenden Zeiten kennt und wiedergibt.
Jedoch sind sie ein wertvoller Beitrag für den Anspruch, den man an Mühenzu Details für Gebäudeentwürfe generell erheben sollte. Warum sehen Neubaugebiete nicht eben einfach so schön und interessant aus?
leider fällt mir beim besuch der homepage von eys die heimatschutzbewegung ein und wie sie vor einigen jahrzehnten gerne eingesetzt wurde. man beachte z.b. das haus schwarz.
wird nur mir dabei ganz komisch zumute?