Arcvote
Für bessere Bedingungen im Architekturbüro
Gibt's in Ihrem Architekturbüro Gewerkschaften? Betriebsräte? Wohl kaum. Sind Sie zufrieden mit Ihren Arbeitsbedingungen? Auch nicht? Dann haben wir was für Sie: Arcvote. Diese Initiative wirbt mit dem Slogan „Aufklären, Verbessern, Voten – um was zu verbessern“. Hinter Arcvote stecken als Gesellschafter Peter Schoof, freier Architekt in Hannover, und Christian Engel, angestellter Architekt in Köln.
„Arcvote setzt sich aktiv für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in deutschen Architekturbüros ein. Ein Mittel dazu ist u.a. unsere Internetplatttform, auf der wir über die aktuelle Information aufklären und unseren Usern u.a. die Möglichkeit geben, die Bedingungen in ihren Büros zu bewerten und so für mehr Transparenz zu sorgen.“
Arcvote lädt für Ende März zu einem bundesweiten Treffen nach Porta Westfalica. Daran nehmen neben den Initiatoren unter anderem auch Gewerkschaftsvertreter, Architekten, Journalisten und der ehemalige Präsident der Architektenkammer Bayern, Wilhelm Kücker, teil. „Das Treffen soll dazu dienen, die von uns angesprochenen Missstände und weitere in einem erweiterten Kreise jenseits der bekannten Berufsverbände in lockerer Atmosphäre zu diskutieren und eventuell Grundlagen für weitere Aktivitäten zu legen.“ Die zentralen Programmpunkte:
- Diskussion in lockerer Atmosphäre zu den Mißständen der Architektenschaft
- Ausflug zum Denkmal Kaiser-Wilhelm mit Weiterführung der Diskussion in Kleingruppen
Architektentreffen in Porta Westfalica am 26. bis 28. März 2010, sinnigerweise im Hotel „Zum Angestellten“.
Informationen zum Architektentreffen bei Christian Engel in Köln, engel@arcvote.de
mit sehr großem Interesse habe ich die Kommentare verfolgt und versucht, eine Liste der wichtigsten Anmerkungen zu machen. Sie haben vollkommen recht, dass die Seite noch lange nicht "rund" ist. Wir können das immer am besten an Veröffentlichungen feststellen, wenn die Kollegen/innen zum ersten Mal mit der Internetseite der arc | vote GbR konfrontiert werden. Und nur so schaffen wir es, Verbesserungen in die Tat umzusetzen. Natürlich bedarf das aufgrund der Berufstätigkeit unserer "Mitarbeiter" eine gewisse Zeit, trotzdem sind wir der Meinung, dass alleine das Aufzeigen des status quo in unserem Berufsstand ein erstes Signal ist.
Abschließend möchte ich Ihnen mitteilen, dass wir bereits unzählige Diskussionen mit den Dekanen der Hochschulen und Universitäten geführt haben, die jedoch leider immer gleich endeten und zwar mit dem netten Hinweis, wo sich die Ausgangstür befindet. Denn sobald Sie die Dekane mit dem Überangebot, dem Lehrstoff etc. konfrontieren, sieht er nur noch die absinkende Zahl an Studenten, was sich wiederum in nicht eingenommenen Studeingebühren zeigt, ein ganz sensibles Thema, wo man ohne den nötigen Rückhalt wenig erreicht.
Und daher möchte ich Sie bitten, sich bei uns als Abonennt des Newsletters einzutragen, um auch weiterhin mitzuwirken.
http://www.arcvote.de/index,1,69_Newsletter.html
Mit freundlichen Grüssen.
Peter Schoof