Sag mir, wo die Blumen sind
Fußballer baut Öko-Haus in England
Wenn man sich schon ein zweites Haus auf dem gleichen Grundstück baut, dann sollte es doch bitte möglichst „nachhaltig“ sein. Dachte sich Fußballstar Gary Neville (Manchester United) und beauftragte Ex-Foster-Bürochef Ken „The Pen“ Shuttleworth und sein Büro MAKE (London) mit dem Entwurf für ein neues Wohnhaus auf seinem Grundstück im nordenglischen Bolton Council (Lancashire), dessen Pläne nun vorgestellt wurden.
Das neue Haus basiert auf dem Grundriss einer abstrahierten Blüte, die man als „Naturintarsie“ bezeichnen könnte: Lediglich die Stützmauern der als „Blütenbätter“ geformten Patios ragen aus der Oberfläche heraus. 743 Quadratmeter Nutzfläche wird die halb unterirdische Villa bieten und das erste „CO2-neutrale Haus“ im Nordwesten des Landes sein. „Herz“ des Heimes ist die Küche, um die sich Bereiche mit den Funktionszuweisungen Essen, Entspannen, Unterhalten, Arbeiten, Schlafen und Spielen gruppieren. Im Gegensatz zum derzeitigen Wohnhaus Nevilles mit zwölf Schlafräumen wird das neue Haus mit vier Schlafzimmern bescheidener ausfallen.
bezüglich ökobilanz muß ich allerdings widersprechen:
wo hier entwurfsbedingt unterirdisch beton notwendig ist, wäre oberirdisch holz und zellulose anstelle von beton möglich.
das ganze gequatsche bzgl co2 ja und/oder nein ist doch larifari und sonst nix. die bahauptung das erste co2-freie haus in nordengland würde gebaut werden ist ebenso eine farce wie wenn ich an dieser stelle den verein des künftigen bewohners, man united, wegen seines sieges gegen die bayern anno 99 runtermachen würde.
co2 unterirdisch oder oberirdisch. den entwurf anhand der mitgelieferten fotos und der bloßen idee finde ich ober- und die kritiken unterirdisch. ob nun oberirdischa alles aus beton oder aber unterirdisch graben und notwendigen beton hineinschieben - es kommt doch, was die co2-bilanz angeht, dasselbe heraus.
gary, weiter machen!