Facelifting
Umbau eines Wohnhauses in Landau
„H“ heißt schlicht der Umbau eines Wohnhauses im pfälzischen Landau nach Plänen aus dem Büro bfa Krauter Ludwig (Stuttgart). Das ursprüngliche Gesicht des Hauses von 1954 hat sich dabei stark verändert.
Die Substanz des Gebäudes blieb teilweise erhalten, das Walmdach jedoch wurde durch ein Flachdach ersetzt. Das passt stilistisch besser zu der jetzt klaren, weißen Kiste, denn auch die säulengestützten Balkone mussten weichen. Die Tür- und Fensteröffnungen wurden alle beibehalten, das Mauerwerk in großen Teilen ebenfalls.
Das Haus setzt sich nun aus zwei unterschiedlich hohen Volumen zusammen, einem flacheren mit der Loggia und der Garage und einem höheren, in dem der Wohn- und Schlafbereich sowie die Nebenräume liegen.
Auch innen hat sich das Gebäude stark gewandelt: Alle nichttragenden Wände wurden zugunsten eines fließenden Grundrisses entfernt. Das Wohn- und Esszimmer zeigen nach Süden in den Garten, die Nebenräume sind nach Norden gerichtet und vertikal in einem Baukörper untergebracht, der sich als graue Box vom Hauptbau absetzt. Erd- und Obergeschoss werden durch zwei Lufträume verbunden.
Fotos: Valentin Wormbs
sie irren sich, ich habe gut zu tun!
was mich hier stört, ist die tatsache, dass es um eine sanierung gehen soll, titel ist doch "facelifting". das ist jedoch viel mehr als ein solches. wenn von einem ursprünglichen konzept kaum etwas wiederzuerkennen ist, dann frage ich mich warum dann nicht komplettabriss?
dass die details bei diesem gebäude gut bzw. sehr gut sind, kann hier kaum jemand bestreiten.
und natürlich sieht die attika wunderbar ohne fettes blech aus, aber vielleicht sollten wir uns die fassade darunter in 5 jahren wieder anschauen...dann wissen wir ob´s so funktioniert!
"Das war bestimmt ein Kraftakt den Schlosser für den Briefkasten zusammen mit dem Fensterbauer/Schreiner zu koordinieren"...hm, das glaube ich nicht, denn die fenster sehen eher nach metallbauer als nach schreiner aus, also alles aus einer hand!