In den Hügeln von Hampshire
Wohnhaus in Südengland von Snug Architects
Es ist das Holz von Fassade und Dach, das diesen Neubau im Süden Englands besonders macht. Herkömmliches Nadelholz, sogenanntes Weichholz, das dank einer speziellen Behandlung hart wie Tropenholz sei. Entworfen wurde das Einfamilienhaus mit dem Namen Amberley von Snug Architects. Das Büro aus Southhampton arbeitete bei der Gestaltung eng mit der Bauherrin, der Illustratorin und Künstlerin Jennie Maizels, zusammen. Maizels arbeitet und lebt hier mit ihrer Familie, umgeben von der beschaulichen Landschaft Hampshires, unweit zweier Nationalparks.
Das im Frühjahr fertiggestellte Gebäude besteht, so beschreiben es die Architekt*innen, aus zwei geneigten Dachkonstruktionen, die durch einen einstöckigen Glaspavillon miteinander verbunden sind. Das Holz der Fassade, das in den nächsten Jahren natürlich ergraut, soll die Silbertöne der umliegenden Birken aufnehmen. Gewählt wurde das Material außerdem, weil es strapazierfähig und nachhaltig sei, so Paul Bulkeley von Snug Architects.
Die Innenräume sind dagegen vom Ausdruck der kreativen Bauherrin und ihrer Leidenschaft für bunte Farben geprägt. Eine freistehende Badewanne in Korallrosa, die Küchenschränke in den Farben des Regenbogens, das Malzimmer ein wildes Sammelsurium, selbst Obst und Gemüse werden von Maizels in Regenbogenfarben arrangiert. Die Architektur nimmt sich angesichts dieses Farbrausches eher zurück: helles Holz, große Fenster, weiß getünchte Oberflächen.
Aber zurück zum Holz der Fassade. Das stammt von der norwegischen Firma Kebony, die sich als ein führender Hersteller nachhaltig modifizierten Holzes bezeichnet. Das Imprägnierungsverfahren mit Furfurylalkohol lässt die Holzzellen um 50 Prozent dicker, das Holz insgesamt stabiler und haltbarer werden. Zudem bekommt das Holz durch die Veränderung der Zellstruktur eine dunklere Farbe, die an Tropenholz erinnert. Ein umweltfreundlicher Prozess, wie man betont, denn auch der Alkohol selbst lässt sich aus nachwachsenden Rohstoffen gewinnen. (kat)
Fotos: Fotohaus
was das mit "sozialromantik" zu tun hat, weiß ich nicht. für mich ist es eher eine gelebte wirklichkeit und eine erfahrung, die ich sehr schätze. wenn sie daran nicht teilhaben können oder wollen, dann soll es wohl so sein.
...die landen doch aber nicht hier oder?
@5
träume ich von einfamilienhäusern in der nacht, ´bin ich um den schlaf gebracht...
wo wohnen sie? wie wohnen sie?
wohnen sie so wie sie wollen oder so wie sie müssen/können?
das ist doch ein unterschied....
offenbar gelten hier die regeln der hanwerkskunst nicht.
vgl bild 7:
gut möglich, dass die beteiligten mit dem holz einen deal ausgehandelt haben: liebes holz,
wenn du mich fragst, was du willst,
sag mir nicht, dass du quillst...
...denn sonst ersetzten wir dich durch plastik,
das fast alles abnickt.