Auf Zollverein
Wettbewerb in Essen über Depotgebäude des Ruhr-Museums entschieden
Ein puristischer Kubus wird als Depot die Fotografie-, Archäologie- und die Grafiksammlung des Ruhr-Museums in Essen auf dem Gelände der Zeche Zollverein sowie zum Museum gehörende Büros, eine Bibliothek und ein Fotolabor aufnehmen.
Neun Architekturbüros hatten auf Einladung der Entwicklungsgesellschaft Zollverein seit November 2007 an dem Architekturwettbewerb für den Neubau des Depotgebäudes teilgenommen.
Der Vorsitzende der Jury, Eckhard Gerber aus Dortmund, gab am 5. Februar 2008 die Entscheidung bekannt:
Weiterhin fürt das Juryprotokoll aus: „Im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss sind die Depotflächen sinnvoll angeordnet. Nach außen wird so eine – bis auf die Eingangsseite – geschlossene Fassade ermöglicht. Im zweiten und dritten Obergeschoss werden die Büro- und Bibliotheksflächen an den Längsseiten belichtet. Es entsteht so eine vom Preisgericht positiv beurteilte, spannungsreiche, aus der Funktion begründete Fassade, insbesondere durch den gekonnten Wechsel von offenen und geschlossenen Flächen. Die Dachfläche – von der Kohlenwäsche einsehbar - wird als fünfte Fassade, dem übrigen Erscheingungsbild angepasst, ausgebildet. Die Mittelbereiche der oberen Geschosse werden vom Dach her zusätzlich geschickt belichtet.“
Ausstellung der Entwürfe und Modelle: bis zum 19. Februar 2008
Ort: Zollverein School, Gelsenkirchener Straße 209, Essen
Neun Architekturbüros hatten auf Einladung der Entwicklungsgesellschaft Zollverein seit November 2007 an dem Architekturwettbewerb für den Neubau des Depotgebäudes teilgenommen.
Der Vorsitzende der Jury, Eckhard Gerber aus Dortmund, gab am 5. Februar 2008 die Entscheidung bekannt:
- 1. Preis (7.000 Euro): Ahlbrecht + Scheidt Architekten, Essen
- 2. Preis: wurde nicht vergeben
- 3. Preis (4.000 Euro): BKR Architekten Brüning Klapp Rein, Essen
- Anerkennung (3.000 Euro) gernot schulz : architektur, Köln
Weiterhin fürt das Juryprotokoll aus: „Im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss sind die Depotflächen sinnvoll angeordnet. Nach außen wird so eine – bis auf die Eingangsseite – geschlossene Fassade ermöglicht. Im zweiten und dritten Obergeschoss werden die Büro- und Bibliotheksflächen an den Längsseiten belichtet. Es entsteht so eine vom Preisgericht positiv beurteilte, spannungsreiche, aus der Funktion begründete Fassade, insbesondere durch den gekonnten Wechsel von offenen und geschlossenen Flächen. Die Dachfläche – von der Kohlenwäsche einsehbar - wird als fünfte Fassade, dem übrigen Erscheingungsbild angepasst, ausgebildet. Die Mittelbereiche der oberen Geschosse werden vom Dach her zusätzlich geschickt belichtet.“
Ausstellung der Entwürfe und Modelle: bis zum 19. Februar 2008
Ort: Zollverein School, Gelsenkirchener Straße 209, Essen
Kommentare
martin
Ich habe im Netz mehr Infos gesehen, Grundrisse, Schnitte, Fassadendetails usw.Das ist einfach nötig, um auch wirklich sachlich Urteile abgeben zu können.Und...ich find den 1.Preis gelungen! Im Übrigen sehe ich mir lieber "Kisten" an, die schon gestaltet sein müssen, um Wirkung zu erzielen, als die beliebigen und sinnlosen und nur bit-generierten Blobs.("Drück mal enter, mal sehen, was rauskommt...")
nils
....wenn diejenigen wüssten was das ganze kosten darf ... würden sie nicht so schnell urteilen ... ! :-(und dafür sieht der 1.preis sehr schön aus !herzlichen glückwunsch ...
zoriac
sehr schön! noch ne kiste für deutschland. als hätten wir nicht genug davon seit den 60ern bekommen können. die architekten veröttern das bauhaus und treiben die kubarur der architektur in unermessliche monotonie. komischerweise sitzen all diese krteativen puristen privat häufig selbst in reichlich dekorierten altbauten und muten lieber den armen mitmenschen ihre einfallslosigkeit zu. das ganze geschwalfel von erhabenem minimalismus, von transparenz und offenheit kann ich angesichts solcher missgriffe nicht mehr hören, geschweige denn solche sandkistenspielchen mehr sehen.
Rene
Wenn die Architekturkritiker, die regelmäßig Veröffentlichungen schlecht reden selbst so gute Architektur machen würden, wie sie es von Ihren Kollegen verlangen, dann müssten sie selbst soviel zu tun haben, dass sie gar keine Zeit dazu hätten sich immer wieder so negativ zu äußern.
dennis
ein bischen mehr Fantasie nur weil das rendering schlecht ist muss es die Architektur noch lange nicht sein! Der 1.Platz sieht doch ganz vielversprechend aus.
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